Mürbeteig ausreichend kühlen
Den glutenfreien Mürbeteig abgedeckt mindestens eine Stunde, gerne über Nacht, im Kühlschrank rasten lassen. So wird er fester und lässt sich leichter ausrollen.
Vom gekühlten Mürbeteig bis zur letzten Schokoglasur: Hier verrate ich dir meine liebsten Tipps für schöne, formstabile und köstliche Weihnachtskekse.
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Glutenfreier Mürbeteig braucht ein bisschen Fingerspitzengefühl. Mit kühlem Teig, der richtigen Unterlage und dem passenden Backzeitpunkt werden aus deinen Lieblingsrezepten wunderschöne Weihnachtskekse.

Den glutenfreien Mürbeteig abgedeckt mindestens eine Stunde, gerne über Nacht, im Kühlschrank rasten lassen. So wird er fester und lässt sich leichter ausrollen.
Immer nur ein kleines Stück Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Der restliche Teig bleibt kühl.
Eine Silikonmatte verwenden und nur so wenig glutenfreies Mehl wie nötig zum Bestäuben nehmen. Zu viel Mehl macht die Kekse trocken.
Lieber mehrere kleine Portionen statt einer großen Teigplatte bearbeiten. So bleibt der Teig handlich.
Die ausgerollte Teigplatte vorsichtig von der Matte lösen, einmal wenden und erst danach die Formen ausstechen.
Reste kurz zusammenfügen und immer etwas frischen, gekühlten Teig untermischen. Nicht lange kneten, damit die Masse nicht warm wird.
Klebt ein Keks an der Matte, mit einer kleinen Teigpalette vorsichtig darunterfahren und ihn anheben.

Ausgestochene Kekse auf kaltes, mit Backpapier belegtes Blech legen. Ein heißes Blech lässt die Butter im Teig zu früh weich werden.
Ein Blech bei 180 °C Ober-/Unterhitze backen. Für zwei bis drei Bleche gleichzeitig 160 °C Heißluft einstellen. Den Backofen vorheizen.
Kleine und dünne Kekse sind schneller fertig als große oder dicke. Als Orientierung gelten etwa 5–12 Minuten, je nach Rezept und Ofen.
Die Kekse beobachten: Sobald die Ränder leicht goldgelb werden, sind sie meist fertig. Nicht unnötig dunkel backen.
Das Backpapier mitsamt den Keksen vorsichtig vom heißen Blech auf eine ebene Unterlage ziehen. Frische glutenfreie Kekse sind noch empfindlich.
Die Kekse auf einer geraden Unterlage abkühlen lassen, damit sie ihre Form behalten. Erst danach füllen oder glasieren.

Abgekühlte Kekse mit Marmelade, Nougatcreme oder einer passenden Nuss-Nougat-Creme zusammensetzen.
Gefüllte Kekse werden durch Marmelade oder Creme viel schneller weich. Deshalb die gefüllten Kekse möglichst noch am selben Tag mit der vorgesehenen Glasur überziehen, sobald die Füllung fest genug ist. Zuckerstreusel, Perlen oder Nüsse auf die noch weiche Glasur geben.
Die vollständig ausgekühlten Kekse nach Sorten getrennt in gut schließenden Keks- oder Blechdosen aufbewahren. So bleiben Geschmack und Konsistenz erhalten.
Etwa 5–10 mm Teigdicke sind für viele ausgestochene Lebkuchen ein guter Richtwert. Zu dünner Teig trocknet schneller aus.
Als Orientierung gelten bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 10–12 Minuten für mittelgroße Lebkuchen. Kleinere oder dünnere Stücke brauchen oft weniger Zeit. Entscheidend ist immer das jeweilige Rezept: Die Ränder sollen leicht Farbe bekommen und die Mitte auf sanften Druck noch etwas nachgeben. Nicht warten, bis die Lebkuchen im Ofen hart sind – beim Auskühlen werden sie fester.
Ein kleines Stück frischen Apfel auf einem separaten Stück Backpapier neben die Lebkuchen in die Dose legen, ohne direkten Kontakt zum Gebäck. Die Feuchtigkeit kann harte Lebkuchen innerhalb einiger Tage wieder weicher machen. Den Apfel spätestens alle zwei Tage wechseln, täglich auf Feuchtigkeit oder Schimmel prüfen und entfernen, sobald die Lebkuchen weich genug sind.
Lebkuchen vollständig auskühlen lassen und erst nach dem Trocknen der Glasur in gut schließende Blech- oder Keksdosen schichten. Zwischen die Lagen Backpapier legen und kühl, trocken und getrennt von knusprigen Keksen aufbewahren. Selbst gebackener Lebkuchen hält je nach Rezept und Lagerung oft etwa 4–6 Wochen; gefüllte Varianten können deutlich kürzer haltbar sein.



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